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Basel II - was ist das eigentlich?

Unter Basel II versteht man die Neuformulierung der "Richtlinien für die Eigenkapitalausstattung der Banken", die von einem Ausschuss der "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" mit Sitz in Basel erarbeitet wurden.


Was hat das mit der Kreditvergabe an Unternehmen zu tun?


Diese Richtlinien schreiben den Banken vor, mit wieviel Eigenkapitaleinsatz sie Kredite unterlegen müssen, die sie an Unternehmen geben. Dieser Eigenkapitaleinsatz der Banken ist vergleichbar mit dem Eigenkapital, das von einem Kreditnehmer gefordert wird im Rahmen der Finanzierung einer Immobilie oder Investition.

Generell gilt dabei: Je höher das Kreditrisiko, desto höher der Eigenmittel- Einsatz. Die Vorschriften nach Basel II sollen regeln, wie das Kreditrisiko gemessen wird (Rating) und welche Eigenkapitalunterlegung für die jeweiligen Risikoklassen gefordert werden. Bisher ist es so, dass Kredite, unabhängig von ihrem Risiko, immer mit 8% der Kreditsumme unterlegt werden müssen.

Da Eigenkapital Geld kostet, richtet sich der Preis eines Kredites noch stärker am Risiko aus - oder anders ausgedrückt: je besser das Rating, desto billiger der Kredit. Die Vereinheitlichung der Ratingkriterien und der Konsequenzen aus dem Ratingergebnis machen Kredite und ihren Preis "berechenbarer" - sowohl für Banken als auch für die Unternehmen.

Die Bedeutung einer guten Beurteilung durch die Bank wird also in Zukunft weiter zunehmen. Unser Bank-Relationship-Management hilft Ihnen dabei.

Wir kennen die Kriterien und wissen, was Banken brauchen, um ein gutes Gefühl zu haben.


Lesen Sie mehr dazu:
Was ist ein Rating?
Was kostet ein Kredit?
Was bedeutet Basel II für die Unternehmen?
Wie sieht Ihr Ratingergebnis aus?

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