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Was bedeutet Basel
II für die Unternehmen?
Basel II hat wirkt sich kräftig auf die Finanzierungsmöglichkeiten
und -kosten des Mittelstandes aus.
Ratingeinstufungen: Kleinere und mittlere Unternehmen
in Deutschland sind generell zu gering mit Eigenkapital versehen.
Die Eigehkapitalausstattung ist jedoch ein wesentliches Kriterium
bei der Bonitätseinstufung. Mittelständische Unternehmen
werden daher tendenziell im so genannten "non-investment-grade"-Bereich
eingestuft. Die kleine Größe vieler Mittelständler
verstärkt diese Tendenz zusätzlich.
Diese Einstufung erfordert eine höhere Eigenkapitalunterlegung
seitens der Banken - und bewirkt damit höhere Kreditkosten.
Finanzierungen:
Die Einstufung in schlechtere Ratingklassen führt zu Einschränkungen
bei klassischen Bankkrediten - zumindest jedoch zu einer Verteuerung
der Konditionen.
Was ist zu tun?
Mittelständische Unternehmen müssen aktiv an der Verbesserung
ihres Ratings arbeiten. Insbesondere sollte die Unternehmenstransparenz,
die Planung und die Steuerung optimiert werden, um den gestiegenen
Anforderungen an die Bankberichterstattung gerecht zu werden.
Die Finanzierung des Unternehmens muss auch Ratinggesichtspunkte
berücksichtigen und die Abhängigkeit von Bankfinanzierungen
verringern. Der Einsatz von Beteiligungskapital und alternativen
Finanzierungen wie z.B. Mezzanine sollte verstärkt werden.
Wir
zeigen Ihnen die Mittel und Wege, um auch vor Basel II zu bestehen.