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Griechenland wird kaputt gespart

In Griechenland sollen 150.000 Staatsangestellte entlassen werden, um Geld zu sparen. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht: klar, zunächst einmal wird deren Gehalt gespart. Aber dafür bekommen sie Arbeitslosenunterstützung, wenn auch weniger. Sie werden nicht mehr konsumieren: weniger Steuereinnahmen. Und es wird ein Signal gesetzt, das andere Griechen auch dazu verleiten wird, das bisschen Geld, das sie noch haben, beisammen zu halten – oder ins Ausland zu transferieren.


Die Folge wird sein: immer weniger Zustimmung zur Politik, immer weniger Zuversicht in die Zukunft, immer weniger Engagement. Damit wird eine Sanierung des Staates abgewürgt, weil kein Grieche mehr an diese Sanierung glauben wird und deswegen auch kein Grieche sich daran beteiligen will.

Dass durch die Massenentlassungen und massiven Gehaltskürzungen Nachfrage abgewürgt und Wachstum auf Jahre hinaus unmöglich wird, ist für mich eine Binse. Wachstum = höhere Steuereinnahmen aber ist notwendig zur Entschuldung des Staates; nur Schuldenerlass wird es nicht bringen.

Es gibt, unbestritten, Auswüchse im Sozial- und Steuerwesen, in der Beschäftigungspolitik und bei der Korruption. Aber meiner Meinung nach schüttet man jetzt das Kind mit dem Bade aus: Griechenland wird kaputt gespart!

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