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Kinder kriegen fürs Rating!

Einige Ratingsysteme interessieren sich für Alter, Familienstand und  Anzahl und Alter der Kinder der Geschäftsführer eines Unternehmens.

Was soll das? Was haben diese sehr persönlichen Daten mit der Bonität und der Kreditwürdigkeit des Unternehmens zu tun? Die Antwort ist einfach – wenn man der Logik eines Ratingverfahrens folgen mag:

Im Rating wird die statistische Wahrscheinlichkeit ermittelt, mit der ein Unternehmen in der Zukunft zahlungsunfähig werden wird. Dazu werden Daten aus der Vergangenheit herangezogen und „nach vorne“ interpoliert. So weit, so gut.

Ergibt sich daraus eine signifikante Abhängigkeit der Insolvenzhäufigkeit vom Alter des Managements, so wird dies als Entscheidungskriterium herangezogen. Dies ist in etwa vergleichbar mit der Bemessung von Kfz.-Versicherungsprämien für Fahranfänger. Und kann dann auch noch eine Abhängigkeit von der Kinderzahl festgestellt werden, so fließt auch diese ein.

Nach dieser statistischen Logik sind verheiratete Geschäftsführer im Alter zwischen 50 und 60 Jahren mit Kind(ern) in der Ausbildung für das Rating am Besten.

Also, liebe ledige Jungmanager: schleunigst heiraten und Kinder zeugen! Dann klappt es auch mit dem Kredit! Alt werden Sie schnell genug!

Vermutlich lässt sich auch eine Insolvenzabhängigkeit von der Schuhgröße und der bevorzugten Krawattenfarbe des Unternehmers herleiten – und ob er überhaupt eine Krawatte trägt…

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