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„Krankenkassen sind keine Sparkassen“

– so tönt es aus dem Gesundheitsministerium von Herrn Bahr. Die Überschüsse in Höhe von knapp 22 Mrd. Euro sollen an die Beitragszahler ausgeschüttet werden.

Das klingt gut, vor allem für die Beitragszahler. Ist es das auch?
Laut Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums beliefen sich die Ausgaben der Krankenkassen in 2011auf rd. 180. Mrd. Euro = rd. 15 Mrd. Euro im Monat. Die jetzigen Reserven decken also gerade einmal die Ausgaben für eineinhalb Monate.

Eine andere Zahl: in 2010 betrug das Defizit der Krankenkassen rd. 10 Mrd. Euro. Damit deckt der jetzige Puffer ungefähr zwei „schlechte Jahre“.

Wäre es nicht sinnvoller – und besser für die Beitragszahler -, die Reserven in den Kassen zu lassen und dafür sicherzustellen, dass die Beiträge endlich mal für mehrere Jahre stabil blieben? Damit wäre den Arbeitnehmern geholfen (auch zukünftig mehr Netto aus dem Brutto) und den Arbeitgebern, die eine stabilere Planungsgrundlage für die Lohnnebenkosten haben.

Eine weitgehende Ausschüttung hätte doch nur zur Folge, dass die Beitragszahler jetzt – einmalig – ein paar Euro bekämen, in Folge der sich abzeichnenden konjunkturellen Verschlechterung ab 2014 dann aber dauerhaft wieder höhere Beiträge zu zahlen hätten.

Okay, dann sind die Bundestagswahlen natürlich schon vorbei….

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