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Basel III: Höhere Eigenkapitalanforderungen an Banken

Unter der Bezeichnung „Basel III“ sind neue Richtlinien für Banken beschlossen worden, die die Kreditinstitute resistenter gegen Risiken aus ihrem Geschäft machen sollen. Ausführlich dargestellt sind diese Beschlüsse hier. Kurz gesagt geht es um eine höhere Eigenkapitalquote und die Beachtung von Liquiditätsgrundsätzen.

Den Banken wird jetzt damit etwas auferlegt, was sie von ihren Kreditkunden schon immer fordern – und zwar mit Recht: (mehr …)

Meister Mehl braucht Geld (3)

Die ABZ – Allgemeine Bäckerzeitung hat jetzt den dritten Teil meiner Artikelserie „Meister Mehl braucht Geld“ veröffentlich. Leider nicht online, so dass ich den Artikel hier als PDF-Dokument zur Verfügung stelle.

Die Manuskriptversion nachstehend:

Meister Mehl braucht Geld (3)

Die alte Brötchenanlage von Meister Martin Mehl tut´s nicht mehr. Nachdem er alle Angebote geprüft hat, hat er sich entschieden, die Finanzierung von der Hausbank übernehmen zu lassen. „Die Bank hatte zwar schon gesagt, dass sie den Kredit geben würde. Ich wollte aber auch möglichst gute Konditionen erhalten“, erzählt Mehl.

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Bankberater sind Verkäufer sind Verkäufer sind Verkäufer…

Bankberater sind Verkäufer! In letzter Zeit liest man diese bittere Erkenntnis immer wieder, gerade erst wieder bei Stern.de.

Das war schon immer so, nur die Erkenntnis darüber scheint sich erst jetzt durchzusetzen. Schon zu meiner Ausbildungszeit noch in den 70er Jahren hieß es über Kunden: „Wir wollen nur ihr Bestes: ihr Geld!“ War dies noch zumindest halb scherzhaft gemeint, so erklärte uns frisch gebackenen Bankern wenig später der Vorstand einer Sparkasse(!):

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Eingeschaltet Kochen übers Braten

„Eingeschaltet Kochen übers Braten“ – ??????? Ratlos standen wir in unserem Thailandurlaub vor diesen Worten: Was wollte uns der Restaurantmanager damit sagen? Welche Ankündigung für den Abend verbarg sich dahinter? Eine Rück­frage ergab, dass wir das verstehen müssten, schließlich sei dieser Text mit Hilfe einer Internet-Übersetzungssoftware gemacht worden. Aha, nun denn!

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Bankgespräch – gut gerüstet ist halb gewonnen

Jetzt steht es wieder vor der Tür: das jährliche Bankgespräch! Die aktuelle Bilanz muss präsentiert, der Finanzierungsbedarf für die kommenden Monate abgetimmt und die Prognose für die nahe Zukunft diskutiert werden. Lästig – aber notwendig!

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Schuldenberatung in der Finanzkrise

In ihrer Märzausgabe „Wirtschaft“ beschreibt die IHK für München und Oberbayern Rolle und Funktion von Schuldenberatern in der Finanzkrise. Diese Experten sind oftmals Sonderabteilungen von privaten Bankhäusern. Sie beraten Unternehmen, die auf Grund der aktuellen Finanzkrise Probleme mit ihrem Schuldendienst haben und helfen ihnen bei der Neustrukturierung der Verbindlichkeiten. Dazu gehören die Analyse der aktuellen wirtschaftlichen und Verschuldungssituation, die Erarbeitung eines Konzeptes und die Verhandlung mit den Gläubigerbanken.

Gut so! Nur leider zu spät. Und ob Bankhäuser dafür die richtigen Partner sind? Okay, sie agieren unabhängig, da sie zu dem betreuten Kunden keine Geschäftsverbindung unterhalten. Aber sie sind nun mal Banken. Und dem Bankersdenken verhaftet.

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Neulich bei der Bank… (4)

Die Bank hat einem Kunden die Kreditlinie gekürzt, Begründung: gesunkene Umsätze.

Kunde: Sie und Ihre Kollegen haben mir doch geraten, bei den Umsätzen mehr auf die Marge zu achten und dafür auch Rückgänge in Kauf zu nehmen. Jetzt habe ich bei weniger Umsätzen den gleichen Gewinn – und Sie kürzen mir die Linie!

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Boni vs. Staatshilfen

US-Präsident Obama will die amerikanischen Banken verpflichten, sich in Höhe von etwa USD 120 Mrd. an den Schäden zu beteiligen, die die Finanzkrise bewirkt hat. Laut US-Bankenverband würde dies das Bankensystem jedoch ungebührlich schwächen und die Kreditklemme weiter verschärfen (die es ja eigentlich laut Banken gar nicht gibt…).

Gleichzeitig zahlen US-Banken schätzungsweise rd. USD 140 Mrd Bonifikationen. Dies schwächt das Bankensystem offenbar nicht…

Neulich bei der Bank… (3)

Es geht um eine Existenzgründung. Die Branche ist so lala. Eigenkapitaleinsatz etwa 15%, der Rest soll über die Bank finanziert werden.

Bank: Das Konzept scheint Sinn zu machen, der Businessplan ist plausibel. Wir können das Projekt begleiten. Wie sieht es denn mit Sicherheiten aus? Sie haben da ja ein unbelastetes Haus…

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Neulich bei der Bank… (2)

Mal wieder ein Banktermin. Der Kunde möchte seine Kreditlinie erhöhen – so wie es mit der Bank vereinbart war, wenn er bestimmte Voraussetzungen im Rating erfüllt.

Bank: Gratulation! Sie haben Ihr Ratingergebnis um zwei Noten verbessern können. Ich freue mich für Sie.

Kunde: Oh, danke! Dann können wir ja jetzt die Linie erhöhen.

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