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Kinder kriegen fürs Rating!

Einige Ratingsysteme interessieren sich für Alter, Familienstand und  Anzahl und Alter der Kinder der Geschäftsführer eines Unternehmens.

Was soll das? Was haben diese sehr persönlichen Daten mit der Bonität und der Kreditwürdigkeit des Unternehmens zu tun? Die Antwort ist einfach – wenn man der Logik eines Ratingverfahrens folgen mag: (mehr …)

Neulich bei der Bank (6)…

Der Kunde hat das turbulente Jahr 2009 gut überstanden und sich in 2010 nicht nur erholt, sondern auch gutes gesundes Wachstum erzielt. Bei der Bank soll jetzt die Umlauffinanzierung erhöht werden, da Lager- und Forderungsbestand gewachsen sind und viel Liquidität binden. Diese könnte sinnvoller zur Finanzierung des weiteren Wachstums und des Frühjahrsgeschäftes eingesetzt werden.

Es ist Februar, die Bilanz des Jahres 2010 liegt noch nicht vor, aber die BWA per 31.12. mit Summen- und Saldenliste.

Bank: Ja, da haben sie ja ein tolles Jahr 2010 hingelegt. Glückwunsch!

Kunde: Danke schön. Darauf sind wir auch stolz. Wir haben unsere Produktivität erhöht, neue Produkte entwickelt und neue Kunden gewonnen. Natürlich gehen die Kosten dafür nicht spurlos an unserer Ertragsrechnung vorbei. Trotzdem liegt unser Gewinn höher als im Vorjahr.

Bank: Aber Sie haben Ihren Lagerbestand deutlich erhöht. Und den Forderungsbestand ebenfalls.

Kunde: Natürlich: Mehr Umsatz, mehr Kunden, mehr Produkte = höheres Lager und mehr Forderungen. Deswegen benötige ich ja Ihre Kreditaufstockung.

Bank: Das verstehe ich. Aber gemäß Ihrem Rating sind Sie seit 2009 insolvent. (mehr …)

Wenn zwei das Gleiche tun…

dann ist es lange nicht dasselbe!

Dieser Satz ging mir durch den Kopf, als ich kürzlich die Ratinggutachten zweier Sparkassen über das selbe Unternehmen las. Obwohl beide Sparkassen das gleiche System einsetzten und über die gleichen Unterlagen verfügten, kamen zwei total unterschiedliche Ratingnoten heraus: (mehr …)

Würden Sie Irland Geld leihen?

Oder Griechenland? Und wenn ja, zu welchen Zinssätzen?

Diese Frage habe ich vielen meiner Kunden gestellt. Die Mehrzahl antwortete (mehr …)

Basel III: Höhere Eigenkapitalanforderungen an Banken

Unter der Bezeichnung „Basel III“ sind neue Richtlinien für Banken beschlossen worden, die die Kreditinstitute resistenter gegen Risiken aus ihrem Geschäft machen sollen. Ausführlich dargestellt sind diese Beschlüsse hier. Kurz gesagt geht es um eine höhere Eigenkapitalquote und die Beachtung von Liquiditätsgrundsätzen.

Den Banken wird jetzt damit etwas auferlegt, was sie von ihren Kreditkunden schon immer fordern – und zwar mit Recht: (mehr …)

Meister Mehl braucht Geld (3)

Die ABZ – Allgemeine Bäckerzeitung hat jetzt den dritten Teil meiner Artikelserie „Meister Mehl braucht Geld“ veröffentlich. Leider nicht online, so dass ich den Artikel hier als PDF-Dokument zur Verfügung stelle.

Die Manuskriptversion nachstehend:

Meister Mehl braucht Geld (3)

Die alte Brötchenanlage von Meister Martin Mehl tut´s nicht mehr. Nachdem er alle Angebote geprüft hat, hat er sich entschieden, die Finanzierung von der Hausbank übernehmen zu lassen. „Die Bank hatte zwar schon gesagt, dass sie den Kredit geben würde. Ich wollte aber auch möglichst gute Konditionen erhalten“, erzählt Mehl.

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Forderungsfinanzierung gewinnt an Bedeutung

Eine Studie der Londoner „Demica Ltd.“, einem führenden Anbieter spezieller Betriebskapitallösungen, zeigt, dass immer mehr Unternehmen in Deutschland und Europa auf das Instrument der Forderungsfinanzierung zurückgreifen. Dies berichtet fmm-magazin.de auf ihrem Internetportal. Damit ist die Beleihung von Handelsforderungen durch Kapitalgeber gemeint.

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Meister Mehl braucht Geld (2)

Auf dem Internetportal der „ABZ Allgemeine Bäckerzeitung“ wurde jetzt der zweite Teil meiner Artikelserie zum Thema „Liquidität und Finanzierung“ online gestellt. Leider nicht in voller Länge. Meine Manuskriptversion in Gänze kann hier gelesen werden:

Meister Mehl braucht Geld (2)

Meisterbäcker Martin Mehl braucht eine neue Brötchenstraße. Er hat jahrelang in Filialen investiert und ist stark gewachsen. Die alte Brötchenstraße ist jetzt zu klein und zudem reparaturanfällig geworden. Doch trotz guter Gewinne hat Mehl nicht genug Geld auf dem Konto: seine Liquidität wurde für die Tilgungen der Kredite für die Filialen verwendet und in die Altersvorsorge gesteckt. „Also brauchte ich eine externe Finanzierung“, erinnert sich Mehl.

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Unternehmensplanung – gerade jetzt!

Kreditklemme droht! Viele Kreditverhandlungen, sowohl für bestehende Finanzierungen als auch für neue, werden in diesem Jahr „belastet“ sein durch das Jahr 2009. Banken werden die Bilanzen des vergangenen Jahres als Gundlage des Ratings nutzen. Und damit ist zu rechnen, dass sich viele Ratingnoten verschlechtern werden.

Dies ist natürlich eine schlechte Ausgangsposition für Kreditverhandlungen. Aber die schlechten Zahlen des Jahres 2009 lassen sich ja nun mal nicht so einfach wegdiskutieren. Oder vielleicht doch?

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Bankgespräch – gut gerüstet ist halb gewonnen

Jetzt steht es wieder vor der Tür: das jährliche Bankgespräch! Die aktuelle Bilanz muss präsentiert, der Finanzierungsbedarf für die kommenden Monate abgetimmt und die Prognose für die nahe Zukunft diskutiert werden. Lästig – aber notwendig!

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