Kokedera im Internet

    Twitter TwitterFacebook FacebookSlideShare SlideShareXing Xing

    Rufen Sie doch mal an:

    +49/385/589 33 715

Unprofessionell – eitel – unerfahren: Griechenlands Minister

Ja, es ist wahr: Diplomaten sind die Mitglieder der neuen griechischen Regierung wahrlich nicht, wie die Süddeutsche schreibt.

Und das ist schade, sehr schade! Denn damit lenken sie selbst von dem Inhalt dessen ab, was sie sagen wollen und geben ihren politischen Gegnern Gelegenheit, genüsslich über das „Wie“ des Gesagten herzuziehen, statt sich über das „Was“ Gedanken zu machen.

Denn das, „Was“ sie wollen, geht dabei unter und ist doch so vernünftig:


– Es soll das Verschleudern von Staatseigentum beendet bzw. sogar zurückgedreht werden. Man will realistische Preise erzielen und nicht die Gefälligkeitspreise griechischer Oligarchen.

– Es soll – endlich – die Korruption bekämpft  und nicht nur als „notwendiges Übel“ begriffen werden.

– Die Steuergerechtigkeit – und damit das Steueraufkommen – soll erhöht werden; sprich: auch Besser- und Bestverdienende sollen zur Steuer nicht nur veranlagt, sondern auch zur Zahlung gezwungen werden.

– Es soll Griechenland nicht mehr „kaputt gespart“, sondern „gesund investiert“ werden – der Weg, den die Amerikaner eingeschlagen hatten und der jetzt den US$ zum Leidwesen aller Touristen so stark gemacht hat.

Alle diese Absichten sind sinnvoll. Sicherlich sind die Vorschläge noch nicht ausgereift und zu Ende gedacht. Aber der eingeschlagene Weg ist der richtige.

Aber anstatt sich um die Umsetzung zu kümmern und den Griechen dabei zu helfen (nur etwas mehr Zeit geben, wäre schon eine gro0e Hilfe), zerreißen sich alle den Mund darüber, in welchem Anzug der Finanzminister zu sehen ist. Tja, und leider tun die griechischen Kabinettsmitglieder alles Nötige, damit es so bleibt.

Es wäre doch schlimm, wenn eine Lösung des Problems nur auf Grund persönlicher Eitelkeiten, Ungeschicklichkeiten und Unerfahrenheit verfehlt würde. Mehr Professionalität und Souveränität tut allen Beteiligten gut – auch Herrn Schäuble (der ja nun die von ihm gewünschten „klaren Worte“ aus Athen gehört hat)!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*