Kokedera im Internet

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Wozu viele Worte machen?

Auch ich muss gelegentlich mal in meine Bank. Kein Kunde da – wie schön!

Hinterm „Schalter“ steht ein adrett gekleideter Bankmitarbeiter (sind Lederschlipse echt wieder in?) und tippt in den Computer.

Ich: „Guten Morgen“

Er: „Grüß Sie“ (ohne aufzuschauen)

Er: dreht sich ohne ein weiteres Wort um und geht nach hinten an seinen Schreibtisch. Kruschelt dort einige Zeit herum.

Er: schaut auf, kommt auf mich zu.

Er: „Bitte?“

Ich: äußere meinen Wusch

Er: wortlos. Versinkt mental im Computer. Wortlos. Verschwindet an seinem Schreibtisch. Wortlos. Kommt wieder. Wortlos. Tippt im Computer. Wortlos. Kruschelt in Papier. Wortlos.

Er: „Okay, ist erledigt“. Dreht sich um. Geht.

Ich: „Danke“ ins Leere.

Okay, die Angelegenheit scheint – hoffentlich – erledigt (die Bestätigung soll noch per Post kommen). Und – okay – ich gehe nicht in eine Bank, um tief schürfende Gespräche zu führen. Aber ein bisschen mehr Freundlichkeit erwarte ich schon. Oder bin ich da nur spießig?

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