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Würden Sie Irland Geld leihen?

Oder Griechenland? Und wenn ja, zu welchen Zinssätzen?

Diese Frage habe ich vielen meiner Kunden gestellt. Die Mehrzahl antwortete mit „Nein“ oder „Nur mit einem hohen Zinssatz“.

Die aktuellen Ratingnoten für Griechenland und Irland liegen im Triple-B-Bereich (BBB- bzw. BBB+). Das ist so genanntes „Ramschniveau“. Verständlich, dass ein solches Risiko niemand eingehen will bzw. es sich gut bezahlen lässt. Und jeder die Banken für „Zocker“ hält, die es dennoch tun.

Die Ratingnoten für die Mehrzahl mittelstänischer Unternehmen in Deutschland ist:  BB+ und schlechter – und damit noch unter dem Niveau von Griechenland und Irland! Dies zeigt die nachstehende, leider nicht mehr ganz aktuelle Grafik zeigt (Quelle: Standard & Poors):Wenn die Kreditvergabe an die Länder Irland und Griechenland als „Zockerei“ betrachtet wird, als Verschwendung von Steuergeldern, wie sollten denn dann erst Kredite an den noch schlechter bewerteten Mittelstand bezeichnet werden? Wieso sollten Banken überhaupt noch Kredite vergeben?

Vor diesem Hintergrund wird es vielleicht verständlicher, warum es für deutsche kleine und mittlere Unternehmen schwieriger und teurer geworden ist, Kredite zu bekommen. Und warum ein aktives Management des Ratingverfahrens zur Verbesserung der Ratingnote so wichtig ist.

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